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Es wird Zeit …

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… für ganz viele Dinge.

Es wird Zeit, dass es Frühling wird. Es gab zwar keinen Winter, aber kalt und schmuddelig war es ja dennoch.

Es wird Zeit, dass wir einen Ausflug in die Weinberge machen. Und da bot sich der sonnige Samstag an.

Es wird Zeit, die ersten Blüten leibhaftig zu sehen. Natürlich nicht an den Weinreben, aber halt sonst so. Da sind die Weinregionen wegen des milderen Klimas immer um Nasenlängen voraus.

Es wird Zeit, einen Original Pfälzer Saumagen zu probieren.

Aber vor allem wird des Zeit, endlich einen neuen Beitrag einzustellen.

Das haben wir alles wunderbar verbunden.



Ausflugsziel Deidesheim in der Pfalz

Schon deswegen, weil es Zeit wird, einen Saumagen zu probieren. Dann kann man das direkt dort machen, wo auch unser Altkanzler Helmut Kohl gerne seine Gäste in die Pfälzer Küche einführte.

Ganz ehrlich – meine Leibspeise wird es nicht werden. Erinnert mich zu sehr an Leberkäse. Aber wer den mag, wird auch vom Saumagen begeistert sein.

Für die, die ihn auch nur vom Hörensagen kennen: Der Pfälzer Saumagen ist ein Fleischgericht aus Schweinefleisch, gebratenen Zwiebeln und Kartoffeln, der nach Art einer Brühwurst hergestellt wird.

Natürlich gibt es viele unterschiedliche Rezepte, aber so ganz grob: Man gart gepökeltes mageres Schweinefleisch in Wasser und schneidet es anschließend in grobe Würfel. Zwiebel werden in Fett angebraten und und die ebenfalls enthaltenen Kartoffeln schneidet man in kleinere Würfel, die blanchiert werden. Die Zutaten und natürlich die Gewürze werden dann zu einer teigartigen Masse vermengt. Diese füllt man in Schweinemägen – deswegen auch der Name “Saumagen.” Anschließend gart man den Saumagen in heißem, aber nicht kochendem Wasser.

Vor dem Verzehr wird der Saumagen in dicke Scheiben geschnitten und angebraten. Angerichtet wird er dann meistens mit Kartoffeln und Sauerkraut oder Weinkraut.

Dazu ein frischer Riesling …



Auch der Weinberg wartet …

Die Weinberge sind erwartungsgemäß noch ganz nackt. Die hier gezeigten Aufnahmen zeigen die Weinstöcke sogar ganz “ohne”. Die notwendigen Stützen werden gerade erneuert.



Impressionen

Ansonsten haben wir es diesmal ganz gemütlich angehen lassen. Ein kleiner Spaziergang, kurz bei den Weingütern von Winning und Reichsrat von Buhl vorbeigeschaut und ein paar geschmackliche Impressionen eingesammelt. Und natürlich Schnappschüsse für Twitter und Co. nicht vergessen ;-)



Über Kunst gestolpert

Auf dem Rückweg haben wir das Kunstatelier von Bettina Morio entdeckt. http://www.moriokunst.de/

Es gab im Atelier soviel zu entdecken, dass wir uns nur auf ein paar Impressionen beschränken wollen. Die Künstlerin hat uns in der kurzen Zeit so viele interessante Einzelheiten zu ihren Werken und zu ihrer Familiengeschichte erzählt, dass wir bestimmt mit etwas mehr Zeit wiederkommen werden.

Die Skulpturen, die ihr hier seht, sind alte Wingertsteine, die früher einmal die Weinberge eingegrenzt hatten und nun kunstvoll von Bettina Morio bearbeitet wurden.



Last but not least …

… ein paar Gute-Laune-Skulpturen der Bildhauerin, die Lust auf die Gartensaison machen. Denn wie die Wingertsteine sind sie am schönsten für Draußen im Garten.


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